Trinken Sie sich warm. Gemeint sind hiermit jedoch nicht Glühwein oder Punsch, denn diese wärmen den Körper nur vorübergehend. Alkohol hat zwar zunächst eine durchblutungsfördernde Wirkung, doch genau die sorgt dafür, dass der Körper die Wärme schneller wieder nach außen abgibt. Besser geeignet zur inneren Erwärmung sind deshalb heißer Tee oder Kakao. Dabei ist die Auswahl an Teesorten riesig und jeder findet sein Lieblingsgetränk – zum Beispiel Schwarz- und Grüntee oder Kräuter- und Früchtetees mit Fenchel, Anis, Kümmel oder Vanille.

Wem das zu „gesund“ erscheint, der kann nach eigenem Geschmack experimentieren und Gewürze wie Chili, Ingwer, Kardamom und Zimt in sein Wintergetränk mischen. Gerade im Kakao sorgen diese Gewürze für besonderen Pfiff und sind ideal, um den Körper von innen zu wärmen. Geschmacklich etwas gewöhnungsbedürftig sind eventuell Tees aus Hopfen, Baldrian und Melisse.

Bei Menschen mit einem Hang zur inneren Unruhe wirken diese Bestandteile jedoch als rein pflanzliche Beruhigungsmittel wahre Wunder. Am Tage dämpfen sie die Unruhe und fördern am Abend die Schlafbereitschaft. Ein Tee aus Johanniskraut kann zusätzlich zur Stimmungsaufhellung in der trüben Jahreszeit beitragen.

Verwenden Sie für die Zubereitung Ihres Tees stets frisch aus der Leitung kommendes Wasser. Für einen schwarzen Tee muss es sprudelnd heiß aufgekocht werden – nur so enthält es genügend Sauerstoff. Auch Kräuter- und grüne sowie rote Rooibostees werden auf diese Weise gekocht. Grüne Teesorten sollten hingegen nur mit 80 Grad Celsius heißem Wasser zubereitet werden, sonst verlieren die Teeblätter ihr Aroma. Bei manchen Teesorten ist auch die Wasserhärte zu beachten: Assamtee kann problemlos mit kalkhaltigem (hartem) Wasser aufgegossen werden; Darjeeling benötigt kalkarmes Wasser.